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Bahn kommt nur langsam aus den roten Zahlen - Personenzüge im PlusDPA-Datum: 2004-07-11 14:59:33

(dpa-AFX) Berlin - Die Deutsche Bahn kommt bei der angestrebten Fahrt aus den roten Zahlen voran, verringert ihren Verlust aber langsamer als geplant. Bis Ende Mai lag das Betriebsergebnis nach Zinsen nach dpa-Informationen noch mit gut 70 Millionen Euro im Minus und verbesserte sich um über 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut Plan hätte allerdings schon ein kleiner Gewinn eingefahren werden sollen. Im Personenverkehr schrieb der bundeseigene Konzern nach Angaben aus dem Unternehmensumfeld dagegen nach fünf Monaten wieder schwarze Zahlen. Ein Bahnsprecher in Berlin wollte die Angaben nicht kommentieren.

(dpa-AFX) Berlin - Die Deutsche Bahn kommt bei der angestrebten Fahrt aus den roten Zahlen voran, verringert ihren Verlust aber langsamer als geplant. Bis Ende Mai lag das Betriebsergebnis nach Zinsen nach dpa-Informationen noch mit gut 70 Millionen Euro im Minus und verbesserte sich um über 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut Plan hätte allerdings schon ein kleiner Gewinn eingefahren werden sollen. Im Personenverkehr schrieb der bundeseigene Konzern nach Angaben aus dem Unternehmensumfeld dagegen nach fünf Monaten wieder schwarze Zahlen. Ein Bahnsprecher in Berlin wollte die Angaben nicht kommentieren.

In ihrem Kerngeschäft Personenverkehr erzielte die Bahn trotz der anhaltend schwachen Konjunktur bis Ende Mai den Informationen zufolge einen Betriebsgewinn in zweistelliger Millionenhöhe, der jedoch ebenfalls geringer ausfiel als kalkuliert. Im Vorjahr war bis Ende Mai aber noch ein erheblicher Verlust aufgelaufen.

Das Ergebnis der Gesamtsparte wird wesentlich vom Nahverkehr getragen. Die Regionalzüge und S-Bahnen fuhren nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) gut 200 Millionen Euro Gewinn ein und damit doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Im Fernverkehr, dem massive Konkurrenz der Billigflieger zu schaffen macht, habe die Bahn dagegen vorerst weiter rote Zahlen geschrieben. Der Verlust habe noch etwa 180 Millionen Euro betragen und sei damit 50 Millionen geringer gewesen als ein Jahr zuvor. Um mehr Fahrgäste in ICE und Intercity zu locken, hat die Bahn in diesem Sommer mehrere Sonderaktionen gestartet.

Bahnchef Hartmut Mehdorn hat wiederholt in Aussicht gestellt, dass der Konzern in diesem Jahr die Gewinnzone erreichen wird. Dies ist Voraussetzung für eine baldige Entscheidung des Bundes als Eigentümer über einen Börsengang, den Mehdorn bereits für 2006 anstrebt. Am 16. August will der Vorstand die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2004 vorlegen. Der Umsatz bis Ende Mai lag bei knapp 9,7 Milliarden Euro.

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