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Bahn-Tarifverhandlungen: Arbeitgeber legten neues Angebot vor

Bei dem neuen Angebot handelte es sich laut dem Sprecher der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Uwe Reitz, um Details zur Ausgestaltung des Zukunftssicherungsfonds.

ap FRANKFURT/MAIN. Nach einem neuen Angebot der Deutschen Bahn sind die Tarifverhandlungen für die 145.000 Eisenbahner ohne Beamtenstatus am Mittwoch in Frankfurt fortgesetzt worden. Zuvor hatten die Gewerkschaften den Vorschlag geprüft und für verhandlungsfähig befunden. Es war bereits die sechste Gesprächsrunde; die fünfte war am Montag ohne Einigung zu Ende gegangen. Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen droht der Bahn ein Arbeitskampf: Bereits in der vergangenen Woche war bei Warnstreiks der Regionalverkehr in vielen Gebieten lahm gelegt worden.

Bei dem neuen Angebot der Bahn handelte es sich laut dem Sprecher der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Uwe Reitz, um Details zur Ausgestaltung des Zukunftssicherungsfonds'. Die Bahn hatte vorgeschlagen, diesen Fonds mit 2,2 Milliarden Mark auszustatten, die Gewerkschaften fordern dagegen mindestens 3,6 Milliarden Mark. An Lohn- und Gehaltserhöhungen offerierte der Konzern ein Prozent ab 1. Januar nächsten Jahres und weitere 1,5 Prozent vom 1. April 2002 an. Zudem sollen die Angehörigen der unteren Lohngruppen in Ostdeutschland im Dezember eine Einmalzahlung von 800 Mark erhalten. Die rund 80 Prozent der Bahnbeschäftigten vertretende Transnet verlangt dagegen eine Einkommensverbesserung von fünf Prozent. Die Tarifgemeinschaft aus GDBA und Lokführergewerkschaft GDL fordert vier Prozent mehr Lohn und einen deutlichen Schritt vorwärts bei der Angleichung der Bezahlung im Osten

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