Bahn untersucht den Vorfall
Schwatzender Lokführer verpasst eigenen Zug

In Süd-Wales hat ein Lokführer die Abfahrt des eigenen Zuges verpasst. Das meldete die Zeitung "Daily Telegraph".

Reuters LONDON. Wie das Blatt weiter berichtete, musste der Lokführer, der mit Eisenbahn-Kollegen rasch noch ein Schwätzchen auf dem Bahnsteig gehalten hatte, zu einem Sprint über rund 100 Meter ansetzen, um seinen davon rollenden Nahverkehrzug noch zu erwischen.

Ein Fahrgast berichtete der Zeitung von dem Vorfall zwischen Rhymney und Cardiff: "Der Schaffner stieg ein, und Sekunden später fuhr der Zug los. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich den Lokführer noch auf dem Bahnsteig stehen. Der rannte dann, so schnell er konnte, an meinem Fenster vorbei, sprang auf den Zug auf und stoppte ihn."

Die Bahn hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Ein Eisenbahner sagte, auch ohne den 100-Meter-Sprint des Lokführers wäre vermutlich nichts Schlimmes passiert. Denn bereits nach weiteren 50 Metern hätte eine Alarmeinrichtung Zug dann automatisch gestoppt.

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