Bahn weist Angaben zurück
Bahn schwimmt angeblich im Geld

Mehr als 2 Mrd. DM (1,02 Mrd. ?) an genehmigten Bundesmitteln für Investitionen in das marode Schienennetz kann die Bahn AG in diesem Jahr laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" voraussichtlich nicht mehr verbrauchen.

dpa HAMBURG/BERLIN. Das gehe aus internen Berechnungen des Konzerns hervor, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Bahnchef Hartmut Mehdorn wies die Angaben zurück und sprach von "Saure-Gurken-Zeit".

Es sei Bestandteil der Vereinbarung mit dem Bund und längst veröffentlicht, dass ein Teil der Erlöse aus den UMTS-Milliarden ins nächste Jahr übertragen werden dürfen. Insgesamt stellt der Bund 2001 rund 8,5 Mrd. DM für die Bahn bereit - im ersten Halbjahr hat das Unternehmen 2,1 Mrd. DM davon angefordert.

Neubauprojekte

Allein die Hälfte der für 2001 genehmigten 1,87 Mrd. DM aus den UMTS-Zinsersparnissen will Mehdorn laut "Spiegel" nicht in die Streckensanierung, sondern in Neubauprojekte stecken. Laut Mehdorn sei auch dieses Verfahren mit der Bundesregierung vereinbart, heißt es in der Antwort der Bahn.

Auch aus dem regulären Investitionsetat, so hat die Bahn bereits angekündigt, werde sie mindestens eine Milliarde DM gar nicht abrufen können, hatte der "Spiegel" berichtet. Die Gesamtsumme der brachliegenden Gelder werde sich noch beträchtlich erhöhen, fürchtet den Angaben des Nachrichtenmagazins zufolge das Kanzleramt: Vergleichbare Prognosen des Unternehmens im vergangenen Jahr schnellten bis Dezember noch um mehr als das Doppelte empor.

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