Bakterien bei zwei weiteren Mitarbeitern entdeckt
Experte: Milzbrand-Erreger im US-Kongress sind "gewöhnliche" Form

Bei den im US-Kongress entdeckten Spuren des Milzbrand-Erregers handelt es sich nach Einschätzung von Experten um eine "gewöhnliche" Anthrax-Variante. Diese könne nach bisherigen Untersuchungsergebnissen mit Antibiotika bekämpft werden, sagte der Chef des medizinischen Forschungszentrums der US-Armee, Jon Parker, am Mittwoch in Washington.

afp WASHINGTON. Zuvor hatten Parlamentarier gewarnt, bei den an Mehrheitsführer Tom Daschle geschickten Bakterien handele es sich um eine «hochgradige, sehr starke und hochentwickelte» Form.

Bis Mittwochabend wurden bei zwei weiteren Mitarbeitern des Senats Spuren der Bakterien entdeckt, sagte Senator Russell Feingold dem US-Fernsehsender CNN. Damit stieg die Zahl der Infizierten im Washingtoner Kongress auf mindestens 33. Mutmaßliche Bioterror-Angriffe hatten die Arbeit des Parlaments teilweise lahmgelegt. Während das benachbarte Repräsentantenhaus seine Arbeit für einige Tage einstellen wollte, plante der Senat eine Fortsetzung seiner Debatten.

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