Bakterien stammen von Daschles Brief
Milzbrand-Spuren in fünf weiteren Büros des US-Senats

In fünf weiteren Büros des US-Senats im Washington haben Ermittler Spuren des lebensgefährlichen Milzbrand-Erregers gefunden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, könnten die jetzt gefundenen Spuren von dem mit Milzbrand verseuchten und an den Mehrheitsführer des Senats, Tom Daschle, gerichteten Brief stammen.

Reuters WASHINGTON. Die gefundenen Mengen seien jedoch so gering, dass sie kein Gesundheitsrisiko darstellten, sagte ein Sprecher des Gesundheitsdienstes des US-Parlaments. Das Gebäude, in dem sich die Büros befinden, war zwei Tage nach der Entdeckung des Daschle-Briefes am 17. Oktober geschlossen worden.

Seit Anfang Oktober gibt es 17 bestätigte Fälle einer Milzbrand-Erkrankung in den USA, darunter zehn Fälle von Lungenmilzbrand. Vier Menschen, unter ihnen zwei Mitarbeiter der US-Post in Washington, sind an der Krankheit gestorben.

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