Baldiger Börsengang der Internet-Tochter Unisphere
Siemens macht Tempo

MÜNCHEN. Siemens macht jetzt Druck beim geplanten Börsengang seiner US-Internettochter Unisphere Networks. Siemens-Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger sagte dem Handelsblatt, dass der Börsengang von Unisphere an die US-Wachstumsbörse Nasdaq möglicherweise vor dem 12. März 2001 stattfinden könne. Für diesen Termin ist die Erstnotiz des Siemens-Konzerns an der New Yorker Börse Nyse geplant. Der genaue Termin für den Unisphere-Börsengang hänge von der Lage der Technologiewerte an den Aktienmärkten ab. Das "Wall Street Journal" berichtet, das Going-Public von Unisphere sei für den 8. März 2001 vorgesehen.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat laut Siemens bereits grünes Licht gegeben. Geplant ist, etwa acht Prozent der Unisphere-Anteile an die Börse zu bringen. Damit will der Konzern der Tochter unter anderem die Finanzierung von Firmenkäufen erleichtern. Unisphere stellt Vermittlungsanlagen für den Datenverkehr im Internet her. Im Geschäftsjahr 1999/2000 hat das Unternehmen bei 49,6 Mill. $ Umsatz 434 Mill. $ Nettoverlust gemacht.

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