Balkan-Syndrom
Scharping weist Vorwürfe wegen schlechter Informationpolitik zurück

In der von der PDS beantragten Aktuellen Stunde rechtfertige Bundesverteidigungsminister Scharping erneut seine Informationspolitik bezüglich der Uran-Munition. Vor allem sei auf die Giftgefahren durch Uran als Schwermetall hingewiesen worden.

dpa BERLIN. Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat erneut die Vorwürfe einer schlechten Informationspolitik über den Abwurf von Uran-Munition im Kosovo-Krieg zurück gewiesen. Die rot- grüne Bundesregierung habe schon während des Krieges im Mai 1999 den Bundestag über Gefahren durch abgereicherte Uran-Munition informiert. Das sagte Scharping am Donnerstag im Parlament in einer von der PDS beantragten Aktuellen Stunde.

Vor allem sei auf die Giftgefahren durch Uran als Schwermetall hingewiesen worden. Zu einem Zeitpunkt, als noch nicht einmal klar gewesen sei, dass die US-Streitkräfte Uran-Munition überhaupt abgefeuert haben, seien vorsorglich Schutzmaßnahmen für die Soldaten erlassen worden. Das Strahlenrisiko durch abgereichertes Uran ist Scharping zufolge geringer einzuschätzen.

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