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Ballmer: X-Box könnte zu Internet-Terminal werden

Der Chef des Softwarekonzerns Microsoft, Steve Ballmer, schließt eine Weiterentwicklung der neuen Spielekonsole X-Box nicht aus. "Das Betriebssystem für die X-Box wird ja erst mit den Spielen geliefert. Deshalb wäre es jederzeit möglich, die Funktionen zu erweitern", sagte Ballmer in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Interview mit dem Magazin "Focus".

Reuters MÜNCHEN. Denkbar sei eine Nutzung als Internet-Terminal. Von dem Einstieg des Software-Konzerns in den Hardware-Markt erwarte sich Microsoft eine noch größere Bekanntheit. Mit einem höheren Gewinn bei Hardware-Produkten rechnet Ballmer nicht: "Nichts wird jemals wieder so profitabel sein wie (das Softwareprogramm) Windows. Es gibt kein anderes Produkt, das so viel abwirft. Na ja, Zigaretten vielleicht."

Der Verkaufsstart der X-Box ist in den USA für den 15. November geplant. Sie soll 299 $ (rund 655 Mark) kosten. Allein am ersten Tag will Microsoft 700 000 Konsolen verkaufen. Im Februar soll der Verkauf in Japan beginnen, zu Ostern in Europa. Hier soll die Box 479 Euro kosten.

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