Bance di Roma gilt als Übernahmekandidat
Banca di Roma: Neuordnung in Italien

Mit einer Eigenkapitalrendite von rund vier Prozent gehört die Banca di Roma zu den unrentabelsten Kreditinstituten des Landes. Daran änderte auch die Privatisierung der bis 1997 staatlich kontrollierten Bank nichts.

DÜSSELDORF. Dennoch erlebte die Aktie 1998 einen steilen Höhenflug, als sich der Kurs mehr als verdoppelte. Restrukturierungspläne und Übernahmefantasie sorgten damals für starke Kaufbereitschaft.

Zwischenzeitlich ist der Kurs wieder auf das Niveau der Jahre 1995 bis 1997 zurückgefallen. Damit besteht erneut die Chance, auf die weitere Konsolidierung der italienischen Bankenlandschaft zu setzen.

Trotz des Widerstandes der italienischen Notenbank ist dies nur eine Frage der Zeit. Die Banca di Roma, die nach der Übernahme der am Neuen Markt notierten Bipop-Carire zur viertgrößten Bank Italiens mit einer Bilanzsumme von 165 Milliarden Euro und einem Börsenwert von 8,1 MilliardenEuro avancierte, gilt selbst als Übernahmekandidat. Bereits 1999 hatte San Paolo Imi ein Angebot unterbreitet. Die Turiner Bank könnte es erneut versuchen, um ihre Marktposition zu festigen - bei beiden Banken ist die Agnelli-Familie Großaktionär.

Quelle: Wirtschaftswoche

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