Bank Austria profitiert nicht von der neuen Steuergesetzgebung in Deutschland
Bank Austria will Industrieanteile nicht vorschnell veräußern

Die Nachricht über die Bankenfusion hat die Stimmung an der Wiener Börse beflügelt.

vwd WIEN. Bank Austria AG, Wien, ist Gerüchten entgegengetreten, sie wolle sich nach der Übernahme durch die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, München, nun umgehend von ihren Industrieanteilen trennen. Vielmehr seien die Veräußerungen mittelfristig geplant. Es gebe keine strategischen Änderungen. Nachdem die Fusion bekannt wurde, ist der Kurs der Unternehmen Wienerberger Baustoffindustrie AG, Semperit AG und Lenzing AG an der Wiener Börse stark gestiegen. An allen drei Unternehmen hält Bank Austria hohe Anteile. Die Nachricht über die Bankenfusion hat die Stimmung an der Wiener Börse beflügelt. Der Austrian Traded Index stieg um 4,3 %.

Bank Austria betonte jedoch, sie profitiere nicht von der neuen Steuergesetzgebung in Deutschland, die für Konzerne bei der Veräußerung von Unternehmensanteilen eine Freistellung von der Körperschaftssteuer vorsieht. Denn hier handele es sich um Beteiligungen an österreichischen Unternehmen. Auch Analysten bestätigen Bank Austria, mit ihrer abwartenden Haltung die richtige Strategie zu fahren. Die Sprecher der drei betroffenen Unternehmen verneinten ebenfalls, dass eine Veräußerung der Anteile von Bank Austria kurz bevorstehe.



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