Bank forderte Darlehen zurück
ACG-Chef: Haftbefehl gegen Aufsichtsratsmitglied war Missverständnis

Die Forderung der Bank sei vom ACG-Aufsichtsratsmitglied Heinz K. Bischof beglichen worden, sagte Vorstandsvorsitzender Peter Bohn.

ddp/vwd WIESBADEN. Bei dem Haftbefehl gegen das Aufsichtsratsmitglied des Wiesbadener Chipbrokers ACG Heinz K. Bischof handelt es sich offensichtlich um ein Missverständnis. Dies behauptet zumindest der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Peter Bohn. Die für den Haftbefehl ursächliche Darlehensrückforderung einer Bank sei von Bischof beglichen worden, sagte der Vorstandschef des im Nemax 50 notierten Unternehmens. Da die Forderung der Bank beglichen worden sei, hätte das Amtsgericht den Haftbefehl aufheben müssen.

Während Bischof im Winterurlaub war, habe der Gerichtsvollzieher erfolglos und unnötigerweise versucht, eine eidesstattliche Versicherung zu erwirken, erläuterte Bohn. Bei der Forderung habe es sich um die Ablösung eines Hypothekendarlehens gehandelt, über dessen Höhe es zwischen Bischof und der Bank Diskussionen gegeben habe. Bohn versicherte, dass Bischof nicht unvermögend sei und die Forderung daher sofort beglichen hätte. Bei bevorstehenden Aufsichtsratssitzung, auf der ein neuer Vorsitzender des Gremiums zu wählen sei, werde Bischof als einer der Kandidaten Gelegenheit haben, zum Thema Stellung zu nehmen, hieß es.

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