Bank- und Vermögensverwaltungs-Töchter gehen zusammen
MLP will Konzernteile verschmelzen

Der in die Schlagzeilen geratene Finanzdienstleister MLP will seine Tochter MLP Vermögensverwaltung auf die MLP Bank AG verschmelzen. Der Schritt diene der Vereinfachung der Konzernstruktur, erläuterte ein Unternehmenssprecher am Dienstagabend in Heidelberg.

Reuters HEIDELBERG. MLP erhoffe sich davon eine Reduzierung des Administrationsaufwands, was zu Einsparungen führen könne. Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant. An der Bilanzierung ändere sich durch die Fusion der beiden 100-prozentigen Töchter nichts. Während die MLP Bank nach eigenen Angaben Konten für über 250 000 MLP-Kunden führt, verwaltet die Vermögensverwaltung 2,7 Mrd. Euro, die in den Fonds der Kunden stecken.

In den ersten sechs Monaten lagen die Erlöse beider Bereiche zusammen bei 24,3 (Vorjahr: 25,3) Mill. Euro. Das Ergebnis in dem Geschäftsfeld betrug vor Steuern 4,3 (2,0) Mill. Euro.

Die MLP-Aktie gab am Dienstag um 3,2 % auf 13,55 Euro nach.

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