Archiv
Bank von Japan lässt Geldpolitik unverändert

Die Bank von Japan hat auf einer Dringlichkeitssitzung am Dienstag entschieden, ihre Geldpolitik unverändert zu lassen. Die Notenbank beschloss zudem in Tokio, dem Markt so viel Liquidität wie nötig zur Verfügung zu stellen, um Instabilität im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen des Irak-Krieges zu vermeiden.

Reuters TOKIO. Der Kurs des Dollar geriet nach der Entscheidung der Notenbank in Fernost unter Druck und notierte im Verhältnis zur japanischen Währung um 06.55 Uhr (MEZ) mit 119,60/68 Yen, auf dem tiefsten Stand seit Beginn des Irak-Krieges am Donnerstag. Im späten New Yorker Handel hatte die US-Devise am Montag bei 120,65/68 Yen notiert.

Die japanische Notenbank entschied auf ihrer Sitzung, das Ankaufvolumen von Aktienbeständen, die von Banken gehalten werden, auf drei Billionen Yen (23,37 Milliarden Euro) von derzeit zwei Billionen Yen zu erhöhen. Der Schritt gilt als Stützungsmaßnahme für die Aktienkurse vor dem Ende des japanischen Geschäftsjahres am 31. März. Regierungsanleihen notierten in Tokio nach der Entscheidung der Bank von Japan kaum verändert. Japans Notenbank hat die Geldpolitik bereits weitgehend gelockert. Der Leitzins liegt nahe der Null-Prozent-Marke.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%