Bankbereich stagniert
ING steigert operativen Halbjahresgewinn um 16 %

Die niederländische Finanzgruppe ING Group hat den operativen Netto-Gewinn im ersten Halbjahr um 16 % gesteigert und mit einem stärkeren Versicherungsgeschäft die Schwäche im Bankbereich wettgemacht. Für das Gesamtjahr sei ein um mindestens 17 % höherer Betriebsgewinn pro Aktie (EPS) zu erwarten, falls die Weltwirtschaft oder die Finanzmärkte sich nicht weiter negativ entwickelten, teilte die weltweit achtgrößte Finanzgruppe am Donnerstag weiter mit.

rtr AMSTERDAM. Analysten sagten, damit seien frühere Prognosen nach unten korrigiert worden, dies sei aber erwartet worden und nicht Besorgnis erregend. ING-Aktien notierten am Nachmittag bei 36,30 ? und damit rund 0,9 % fester.

Der operative Netto-Gewinn stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 um 16 % auf 2,403 Mrd. ? und lag damit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten, die mit zwölf bis 16 % gerechnet hatten. Der Betriebsgewinn pro Aktie (EPS) stieg im ersten Halbjahr um 15 % auf 1,24 ?. Dafür war das Versicherungsgeschäft verantwortlich, dessen Netto-Gewinn um 28,4 % auf 1,463 Mrd. ? stieg. Im Bankbereich waren es mit 940 Mill. ? lediglich 0,9 % mehr.

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