Banken am Projekt interessiert
Nasdaq Europe bald mit neuer Handelsplattform

Die Verträge für das Konkurrenzprodukt zum XETRA-Handel der Deutschen Börse AG, Frankfurt, mit drei großen deutschen Banken stünden kurz vor dem Abschluss.

vwd LONDON. Unter Bezug auf unternehmensnahe Kreise heißt es in dem Bericht, dass die Commerzbank AG und die Dresdner Bank AG, beide Frankfurt, ihre Teilnahme an dem Projekt bereits mündlich zugesichert hätten.

Die Hypovereinsbank AG, München, warte hingegen zunächst die Präsentation eines neuen Handelssystems der Bayerischen Börse in den kommenden Woche ab, bevor sie der Nasdaq und deren Partnerbörsen Berlin und Bremen eine Zusage mache. Die Plattform der Nasdaq sollte im Januar starten und den Handel mit zunächst 300 deutschen und US-Titeln ermöglichen. Innerhalb eines Jahres sollen dann bis zu 3 000 Werte handelbar sein, heißt es in dem Bericht des "WSJ." Allerdings sei eine Teilnahme der Banken unverzichtbar, um eine hohe Liquidität des Handels sicherzustellen.

Die Nasdaq habe die Banken aufgefordert, bis Monatsende deren Teilnahme schriftlich zu fixieren. Anschließend werde die Vermarktung an weitere Institute in Angriff genommen. Nasdaq Europe werde 50 % an der Nasdaq Deutschland halten, die Börsen Berlin und Bremen sowie die drei genannten Banken jeweils zehn Prozent. Der Investitonsaufwand für eine zehnprozentige Beteiligung beläuft sich nach Angaben von gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen auf 1,2 Mill. Euro.

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