Banken befragt
EZB erwägt Änderungen bei Geldmarktoperationen

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre Geldmarktoperationen möglicherweise ändern und befragt zu diesem Zweck Banken und Kreditistitute in der Euro-Zone.

Reuters FRANKFURT. Erstens erwägt die EZB nach eigenen Angaben vom Montag, die Mindestreserveperioden an die Abstände zwischen den einzelnen Ratssitzungen anzupassen, bei denen über die Geldpolitik beraten wird. Damit könne eine Leitzinsänderung direkt zu Beginn einer neuen Reserveperiode berücksichtigt werden.

Außerdem wird vorgeschlagen, die Laufzeit des bisher in der Regel 14-tägigen Hauprefinanzierungsgeschäfte der EZB auf eine Woche zu halbieren. Drittens sollen im Zuge der Neugestaltung keine Langfristtender mehr ausgeschrieben und zugeteilt werden.

In der Mitteilung der EZB hieß es trotz der vorgeschlagenen Änderungen, der operationelle Rahmen für die Geldpolitik des Eurosystems habe seit Einführung des Euro 1999 gut funktioniert. Eine Sprecherin der Notenbank sagte, die Vorschläge seien Teil einer regelmäßigen öffentlichen Befragung zu den EZB-Prozeduren. Banken und Geldinstitute können bis zum 29. November Stellung zu den Änderungsvorschlägen nehmen.

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