Banken unter Druck
Aktien Singapur schließen schwach

Schwach haben die Aktienkurse am Donnerstag in Singapur den Handel beendet. Der Straits-Times-Index (STI) fiel um 1,5 % bzw. 23,62 Punkte auf 1 592,58. Der DBS-50-Index reduzierte sich um 1,7 % bzw. 8,91 Zähler auf 529,94.

vwd SINGAPUR. Umgesetzt wurden 297,5 (Vortag: 274,1) Mio Titel, wobei 305 Kursgewinner 245-verlierern gegenüber standen. 260 Werte blieben unverändert. Am Freitag bleibt die Börse in Singapur wegen eines Feiertags geschlossen. Der Handel wird am Montag wieder aufgenommen. Für Unruhe sorgte die bevorstehende Übernahme der in Hongkong ansässigen Dao Heng Bank durch das in Singapur heimische Institut DBS.

Das Gebot in Höhe von angeblich bis zu 5,4 Mrd $ gilt als überhöht. Der Kurs von DBS gab daraufhin um 9,8 % auf 13,80 S-$ nach. Die Anleger seien besorgt, dass Unternehmen in ihrem Streben nach Expansion ins Ausland zu hohe Preise für Übernahmen zahlten, erklärten Beobachter. Der Finanzsektor habe zudem unter der Furcht vor einem Preiskampf bei Immobilienkrediten gelitten. Der Aktienkurs der United Overseas Bank, die ihre Zinsen für Hypothekenzinsen um 1,75 %punkte gesenkt hat und damit die billigsten Kredite im Land anbietet, fiel um 3,4 % auf 11,30 S-$. Oversea-Chinese Banking sanken um 4,6 % auf 10,30 S-$.

Im Halbleiter-Sektor litten Chartered Semiconductor, die anfangs zu den führenden Kursgewinnern zählten, im späten Verlauf unter Gewinnmitnahmen und schlossen mit einem Plus von 1,4 % auf 4,22 S-$. Der Kurs von PCI brach um 21,1 % auf 0,56 S-$ ein, nachdem die Muttergesellschaft Chuan Hup mitgeteilt hatte, dass sie die "strategische Revision" ihres Anteils an dem Unternehmen verschieben werde, und damit Hoffnungen auf eine Übernahme zu einem guten Preis zerschlagen hatte.

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