Banken verloren auf breiter Ebene
Aktien Sydney schließen knapp behauptet

vwd SYDNEY. Mit knapp behaupteten Notierungen hat der Aktienmarkt in Sydney am Mittwoch die Sitzung beendet. Der All-Ordinaries-Index fiel um 0,4% bzw 4,10 Punkte auf 3170,40. Insgesamt wurden 466,3 (Vortag: 489,5) Mio. Aktien im Wert von 1,70 (1,61) Mrd. AU-$ umgesetzt. Dabei trafen 681 Kursverlierer auf 456 Kursgewinner.

Zu den größten Verlierern gehörten News Corp und BHP, die noch am Montag nach der Ankündigung des Unternehmens mit Billiton plc zu fusionieren stark gestiegen waren. BHP hätten unter Gewinnmitnahmen gelitten. BHP fielen um 0,5% auf 20,21 AU-$. Laut Brokern gehörten die Deutsche Bank und die CSFB zu den größten Abgebern von BHP. 21,7 Mio. Aktien wechselten den Besitzer. Dass die Kursverluste trotz der hohen Umsätze noch relativ moderat ausfielen erklärten Marktteilnehmer mit einem Bericht der "Financial Times", in dem es hieß, dass Alcan Inc ein Gegenangebot für Billiton lancieren will. Bei News Corp verwiesen Händler zur Begründung auf die konjunkturelle Abschwächung in den USA, die sich auch auf die Gewinnsituation des australischen "Global Players" auswirken könne. News Corp reduzierten sich um 2,4% auf 15,99 AU-$. Schon die ADRs hatten um 2,9% nachgegeben.

Die Banken verloren auf breiter Ebene. Die Zentralbank Australiens hatte angekündigt, das Kreditkartenwesen in Zukunft stärker zu regulieren und die Kosten pro Transaktion mit der Plastikkarte zu erhöhen. Commonwealth Bank ermäßigten sich 1,4% auf 29,25 AU-$. National Australia Bank gaben 0,8% auf 28,41 AU-$ nach.

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