Bankenkonsortium finanziert langfristigen Geschäftsplan
Kabelnetzbetreiber Ish vorerst gerettet

Der finanziell angeschlagene nordrhein-westfälische Kabelnetzbetreiber Ish GmbH & Co.KG ist nach eigenen Angaben vorerst gerettet.

Reuters DÜSSELDORF. Ein von der Citigroup angeführtes Bankenkonsortium sei bereit, einen langfristigen Geschäftsplan des Kabelnetzbetreibers zu finanzieren, der auch den Abbau 480 weiterer Arbeitsplätze auf dann rund 1250 Stellen vorsehe, teilte Ish am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Gläubiger und Lieferanten verzichteten zudem auf Forderungen von 200 Millionen Euro. Die Banken würden 115 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Unter anderem wolle Ish nun erst 2004 die Wiederaufnahme des Netzausbaus vornehmen. Im laufenden Jahr will der Kabelnetzbetreiber einen Umsatz von 400 Millionen Euro erzielen.

Hinter Ish steht mehrheitlich die US-Investorengruppe Callahan und als Minderheitsgesellschafter die Deutsche Telekom . Callahan betreibt neben Ish auch ein Kabelnetz in Baden-Württemberg und unterhält zudem Netze in Belgien und Spanien. Derzeit ist Ish nach der Telekom der größte Kabelnetzbetreiber auf dem deutschen Markt. In Nordrhein-Westfalen erreicht Ish nach eigenen Angaben 4,2 Millionen Haushalte.

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