Bankenkonsortium unter der Leitung der Deutschen Bank
Lignum-Aktien kosten 12 bis 15 Euro

Die Aktien des Schopflocher Holzmaschinenherstellers Lignum Technologie AG werden in einer Preisspanne von zwölf bis 15 Euro zum Kauf angeboten. Die am Dienstag beginnende Zeichnungsfrist endet am 2. Juli um 12.00 Uhr, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Finanzanzeige hervor geht.

rtr/dpa FRANKFURT. Die Erstnotiz am Kleinwertesegment SMAX ist für den 4. Juli geplant. Angeboten werden bis zu rund 12,2 Mill. Aktien, von denen 4,47 Mill. aus einer Kapitalerhöhung und 7,71 Mill. Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre stammen. Zudem stehen 1,76 Mill. Aktien für eine Mehrzuteilungsoption zur Verfügung.

Auf Basis der Preisspanne ist Lignum damit nach dem Börsengang mit 403,2 und 504 Mill. Euro bewertet. Nach dem Börsengang wird der Streubesitzanteil den Angaben zufolge bei rund 40 % liegen, mit etwa 60 % wird sich Lignum weiterhin mehrheitlich in Familienbesitz befinden. Im vorbörslichen Handel per Erscheinen wurden die Aktien des Unternehmens bei dünnen Umsätzen zu 13,00 Euro gehandelt.

Ein Bankenkonsortium unter der Leitung der Deutschen Bank werde die Aktien breit gestreut in Deutschland sowie im Wege einer Privatplatzierung außerhalb von Deutschland platzieren, heißt es in der Anzeige weiter. Weitere Mitglieder im Konsortium sind die Commerzbank AG und die Landesbank Baden-Württemberg.

Deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ertrag

Im ersten vollständigen Geschäftsjahr habe Lignum Technologie sein Ziel erreicht, sagte Vorstandsmitglied Ralph Köster in Frankfurt. Neben deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ertrag habe der Hersteller von Maschinen für die holzverarbeitende Industrie seinen Weltmarktanteil auf rund 24 % ausbauen können. Das Unternehmen habe im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 21,1 % auf 1,4 Mrd. DM (etwa 0,7 Mrd. Euro) ausgedehnt. Der Auslandsanteil sei nach 62 % im Vorjahr auf knapp 70 % gestiegen. Im ersten Quartal 2001 habe der Jahresüberschuss um 26,7 % auf 5,8 Mill. Euro zugelegt.

Das Unternehmen werde durch den Börsengang zwischen 50 Mill. und 60 Mill. Euro einnehmen, sagte Vorstandssprecher Klaus Bukenberger. Das erworbene Kapital solle zum Ausbau der Produktpalette, zum Kauf spezialisierter Unternehmen zunächst im Bereich "Pressen und Schleifen" sowie zum weltweiten Ausbau von Vertriebswegen und Service genutzt werden. Lignum Technologie ist vor zwei Jahren aus der Fusion der Unternehmensgruppen von Homag und IMA hervorgegangen und in über 60 Ländern präsent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%