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Bankenverband: Finanzbinnenmarkt noch nicht verwirklicht

Nationale Grenzen in Europa sind im Retail Banking noch immer schwer zu überwindende Barrieren für ...

Nationale Grenzen in Europa sind im Retail Banking noch immer schwer zu überwindende Barrieren für Kunden und Banken. Aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen ist es bislang kaum möglich, grenzüberschreitend Finanzdienstleistungen zu nutzen, etwa die Eröffnung eines Kontos über das Internet. Darauf weist der Bankenverband in seiner neuesten Ausgabe der Publikationsreihe "Argumente zum Finanzmarkt" hin. Nur durch eine weitere Öffnung der nationalen Finanzmärkte können Verbraucher vermehrt von den Vorteilen des Binnenmarktes profitieren. Zwar wurde nach Angaben des Bankenverbandes seit der Verabschiedung des "Aktionsplanes für Finanzdienstleistungen" im Jahre 1999 ein beachtliches Arbeitspensum von der EU-Kommission bewältigt und manches gravierende Hindernis für den Finanzbinnenmarkt bereits in Angriff genommen. Zu groß sind jedoch noch immer die nationalen Interpretationsspielräume der Richtlinien gerade im Bereich des Verbraucher- und Anlegerschutzes. Diese sehen oft Ausnahmetatbestände vor und bieten so die Möglichkeit, abweichende nationale Regelungen einzuführen oder beizubehalten. Der Zugang zu neuen Märkten wird somit erschwert. Weiteren Handlungsbedarf für die Vollendung eines einheitlichen Finanzbinnenmarktes sieht der Bankenverband darüber hinaus im steuerlichen Bereich, beim Kapitalmarktrecht und mit Blick auf die europäischen Aufsichtsstrukturen. Die Broschüre ist abrufbar unter: http://www.bankenverband.de/broschueren

Quelle: FINANZ BETRIEB, 23.03.2004

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