Bankenwerte fester
Tokios Börse beginnt die Woche schwach

Ein möglicher Preiskampf im Telefonbereich und generell schwache Technologieaktien haben am Montag den Tokioter Aktienmarkt in die Verlustzone gezogen. Händlern zufolge trennten sich die Anleger von grossen Telekomwerten wie NTT Docomo . Die Technologietitel litten unter den Vorgaben aus dem US-Markt.

Reuters TOKIO. Der Nikkei-Index verlor 92,59 Punkte oder 0,72 % auf 12 697,79 Zähler. J-Phone East, eine Tochter von Japan Telecom, kündigte Preissenkungen in der Mobiltelefonie an, um dem Branchenführer NTT Docomo Marktanteile abzunehmen. NTT Docomo sackten in der Folge 3,4 % auf 1,99 Mill. Yen ab.

Japan Telecom gaben 0,4 % auf 2,43 Mill. Yen nach und KDDI fielen um 1,54 % auf 576 000 Yen.

Der Topix-Index gab 0,45 % auf 1259,65 Zähler nach. Der Börsenumsatz der ersten Sektion betrug insgesamt 597,90 Mill. Aktien, fiel damit also eher unterdurchschnittlich aus.

"Sorgen wegen der Gewinnwarnungen Nasdaq-kotierter Firmen geistern nach wie vor im Markt herum. Es gibt also keinen Grund, aggressiv zu kaufen", sagte ein Händler. Vergangene Woche hatte die amerikanische Technologiebörse Nasdaq mit über acht Prozent die grössten Abgaben in diesem Jahr verzeichnet. Standardwerte der Hochtechnologie tendierten vor diesem Hintergrund insgesamt wieder schwächer: Sony gaben 1,37 % auf 8 660 Yen anch, Matsushita Communication Industrial notierten 4,5 % tiefer mit 5 310 Yen.

Gegen den Trend fester schlossen die vergangene Woche angeschlagenen Bankenwerte. Mizuho Holdings gewannen 7,07 % auf 530 000 Yen und Sumitomo Banking Group legten 2,82 % auf 949 Yen zu. Die Erholung dürfte jedoch nur kurzfristig sein, da das Problem der faulen Kredite den Sektor nach wie vor belaste. Von Ministerpräsident Junichiro Koizumi würden weiter Lösungsansätze erwartet.

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