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Bankgesellschaft Berlin prüft Schadenersatz gegen eigene Manager

dpa BERLIN. Wegen umstrittener Immobilienfonds der Landesbank Berlin (LBB) prüft die Bankgesellschaft derzeit Schadensersatzansprüche gegen Manager aus dem eigenen Haus. «Die bisherigen Prüfungen der LBB und des Konzerns lassen mögliche Schadenersatzansprüche der LBB gegenüber involvierten Organmitgliedern erkennen», teilte die Landesbank am Freitag nach einer Aufsichtsratssitzung mit.

Zu weiteren Details wollte die Bankgesellschaft keine Stellung nehmen. Ob auch Ansprüche gegen den Berliner CDU - Fraktionsvorsitzenden Klaus Landowsky, den ehemaligen Chef der Tochter Berlin Hyp, geprüft werden, ist unklar. Landowsky war mit anderen hochrangigen Managern für Fonds verantwortlich, die überprüft werden.

An den nicht offen vertriebenen Fonds waren neben Politikern auch zahlreiche hochrangige Manager der Bankgesellschaft und ihrer Tochterinstitute beteiligt. Sie brachten nicht die im Prospekt versprochene Rendite. Obwohl die prominenten Zeichner die Verlustzuweisungen steuerlich absetzen konnten, sollen Verluste wegen leer stehender Immobilien nicht an sie weitergegeben worden sein. Stattdessen sprang die Immobilientochter IBG der Bankgesellschaft ein und mietete die Flächen an.

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