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Bankhaus Delbrück stuft Heyde weiter auf "übergewichten"

Fantasie sehen die Analysten vor allem in einem neuen Geschäftszweig, den so genannten Mobile-Billing-Lösungen, Zahlungssystemen für transportable Geräte wie Mobiltelefone.

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Delbrück sieht die Aktie der Bad Nauheimer Heyde AG nach wie vor als gutes Investment und empfiehlt die Position zum "übergewichten". Die Aktie, die in den letzen Wochen starke Verluste verzeichnete, sei derzeit eindeutig unterbewertet und habe einen fairen Wert von 43 Euro. "Die Übernahme der niederländischen E.T.A. ist zwar nicht der große Deal, aber doch sehr positiv zu bewerten, da ihre europäische Marktführerschaft im Bereich Logistiklösungen dadurch weiter ausgebaut wird", sagte Analyst Reinhard Rother. Erfreulich sei die Stärkung für den Bereich Supply-Chain-Management, da dies ein besonders zukunftsträchtiger Markt sei.

Die jüngste Umstrukturierung des IT-Spezialisten in fünf Divisionen sei sinnvoll, um die getätigten Akquisitionen "stringenter" in den Konzern einzufügen. Heyde sei insgesamt am Markt "einzigartig" positioniert. Zwar gebe es in verschiedenen Teilbereichen ernst zu nehmende Konkurrenten, doch könne Heyde dies durch eine breite Produktpalette kompensieren. Besondere Fantasie erhalte der Wert aus dem angestrebten Engagement in dem neuen Geschäftsfeld Telekommunikation/Media, in dem zahlreiche Mobile-Billing-Lösungen denkbar seien. Zudem sei bereits seit längerem die Akquisition eines größeren IT-Dienstleisters in den USA angekündigt. Die EPS-Zahlen liegen für das laufende Jahr bei 0,37 Euro und für 2001 bei 0,77 Euro pro Aktie.

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