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Bankhaus Metzler rät bei Schwarz Pharma weiter zum Verkauf

Die Analysten halten den Titel auf dem derzeitigen Niveau für deutlich überbewertet

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Metzler stuft die Aktie der Monheimer Schwarz Pharma AG nach wie vor auf "Verkauf" und hält den Titel auf dem derzeitigen Niveau für deutlich überbewertet. "Bei den Neun-Monats-Zahlen lag der Umsatz im Rahmen unserer Erwartungen, während der Gewinn sogar über unseren Schätzungen lag," sagte Analyst Karl-Heinz Scheunemann im Gespräch mit adx. Entscheidend für die Beurteilung des Pharma-Unternehmens sei allerdings die grundsätzliche Situation des Unternehmens. Nach Ansicht des Experten habe sich Schwarz Pharma immer noch nicht von Sondereffekten aus dem Jahr 1999 erholt.

Weiterhin werden zusätzliche Forschungsaufwendungen im Rahmen der Umorientierung von Schwarz Pharma die Ergebnisse der nächsten Jahre belasten. Ein "normales Geschäftsjahr wie 1998" sei nicht vor 2003 zu erwarten. Der Umstellung der Konzern-Strategie weg vom Geschäft mit Generika und einlizenzierten Produkten hin zu Produkten aus eigener Forschung und Entwicklung sei keine Umstellung des Produktportfolios gefolgt. Daher leide Schwarz Pharma heute unter einer Lücke an Innovationen, die es in den nächsten Jahren zu schließen gelte. Scheunemann bezweifelt jedoch, dass dies dem Unternehmen schnell gelingt. Zwar befänden sich gerade einige interessante Produkte in der Einführungsphase, doch würden diese die Rückgänge bei älteren Produkten nicht kompensieren.



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