Bankhaus sieht fairen Preis bei 40 Euro
Merck Finck & Co sieht BMW weiter als "Outperformer"

Die Analysten des Bankhauses erwarten für 2000 ein Rekordergebnis des Automobilherstellers und halten die Münchener derzeit für einen der interessantesten Automobiltitel am Aktienmarkt.

adx MÜNCHEN. Das Bankhaus Merck Finck und Co. bewertet die Aktie des Automobilherstellers BMW nach wie vor als "Outperformer". Es sieht den fairen Wert des Papiers bei 40 Euro. "Der Konzern wird in diesem Jahr sein Rekordergebnis von 1997 auf jeden Fall übertreffen", sagte Analystin Pia-Christina Schulze im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ADX. Die 7er und die 5er Modellreihe, die eigentlich am Ende ihres Zyklus seien, würden immer noch stark geordert und hielten sich daher tapfer. Der 3er Modellreich befinde sich im "Full-Swing" und sorge weiter für Rekordabsätze. Insgesamt sei BMW derzeit einer der interessantesten Automobiltitel am Aktienmarkt.

Die Expertin begrüßte die Ausweitung der Produktpalette. Der BMW-Mini werde sich im nächsten Jahr sehr erfolgreich entwickeln. Ebenso habe der ab 2004 geplante Kleinwagen - der sogenannte 2er - gute Aussichten, ein Verkaufsschlager zu werden. Auch wenn die Gewinnmargen bei beiden Modellreihen unter denen der jetzigen Modelle liegen, würde die Gesamtgewinnmarge von BMW vermutlich immer noch über dem Branchendurchschnitt liegen. Die Ausweitung der Modellpalette nach oben durch die Produktion des Rolls-Royce sei allerdings eher als Prestigevorhaben zu betrachten. Die EPS-Schätzungen liegen für 2000 bei 1,70 Euro, für 2001 bei 2,00 Euro und für 2002 bei 2,35 Euro pro Aktie.

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