Bankmitarbeiter schöpften Verdacht: Fünf-Millionen-Coup in Düsseldorf gescheitert

Bankmitarbeiter schöpften Verdacht
Fünf-Millionen-Coup in Düsseldorf gescheitert

Seinen Ausgang habe der groß angelegte Betrugsversuch im bayerischen Großostheim genommen. In einer örtlichen Bank sei am Dienstagmorgen ein Verrechnungsscheck über 5,1 Mill. Euro einer insolventen Baufirma eingegangen. Eine Bestätigung mit Unterschrift des Bankchefs habe beigelegen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Das Geld sei sofort auf das Konto eines 25-jährigen Studenten gebucht worden und von dort weiter auf ein Konto einer finnischen Aktiengesellschaft bei der Deutschen Bank in Düsseldorf gegangen.

Als dort drei Herren das Geld nur wenige Stunden später in Empfang nehmen wollten, schöpften Bankmitarbeiter Verdacht. Eine Nachfrage bei der örtlichen Raiffeisenbank und weitere Nachforschungen ergaben, dass sämtliche Unterlagen gefälscht waren. Die Deutsche Bank schaltete die Polizei ein, und im VIP-Raum des Geldhauses klickten kurz darauf die Handschellen. "Das wäre eine sehr große Wertschöpfung gewesen", sagte ein Polizeisprecher.

Zwei der Verdächtigen hätten bislang geschwiegen. Der Dritte habe ausgesagt, zufällig in die Sache geraten zu sein. Der Student, dessen Konto mitgenutzt wurde, zeigte sich ebenfalls völlig überrascht. Er habe vor einiger Zeit seine EC-Karte verloren. Möglicherweise seien die Betrüger so an seine Daten gekommen, berichtete er.

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