Bankwerte geben nach
Dax bleibt im Minus

Am deutschen Aktienmarkt verharren die Kurse am Freitagmittag im Minus. Bis gegen 12.25 Uhr verliert der Dax um 0,5 % bzw. 30 auf 6 249 Punkte. Unmittelbar nach Handelsauftakt hatte er noch im Plus gelegen.

vwd FRANKFURT. Händler können für die Wende keinen Grund angeben, verweisen aber auf das niedrige Handelsvolumen. "Dadurch ergeben sich Abschläge, die eben nicht fundamental zu erklären sind", sagt ein Marktteilnehmer. Man solle die Kursausschläge daher nicht überbewerten.

Bis auf Technologiewerte, die sich leicht im Plus halten, ziehen sich die Verluste durch fast alle anderen Branchen. Die kräftigsten Abschläge verzeichnet mit Eon der Kursgewinner des Vortages. Gewinnmitnahmen lassen Eon um 2,5 % auf 58,10 Euro fallen. Deutsche Telekom, die sich zunächst noch im Plus halten konnten, geben 0,7 % auf 26,85 Euro ab. Sie leiden unter Berichten, nach denen der Verkauf des TV-Kabel-Geschäftes auf Schwierigkeiten stößt. Zudem droht dem Unternehmen Presseberichten zufolge in Kürze eine Herabstufung durch Ratingagenturen.

Für den Kursrückgang bei der Deutschen Bank sehen Händler keinen speziellen Grund - "reguläre Gewinnmitnahmen" lautet die Einschätzung des Minus von rund 1,2 % auf 92,62 Euro. Von der Hauptversammlung der Commerzbank gibt es gemischte Nachrichten. Der scheidende Vorstandsvorsitzende Martin Kohlhaussen hatte einen verhaltenen Ausblick auf das Geschäftsjahr gegeben. Als sehr positiv für das Unternehmen werten Händler jedoch Berichte, denen zufolge die Cobra-Aktionäre ihre Anträge zurückziehen. Commerzbank geben 0,4 % ab auf 31,71 Euro.

Auch im MDax fallen die Kurse

Auch in der zweiten Reihe fallen die Kurse. Der MDax verliert 0,6 % auf 4 739 Punkte. Bankgesellschaft Berlin setzen ihren Abwärtstrend fort und geben gut fünf Prozent ab auf 8,62 Euro. Babcock Borsig verlieren nach Vorlage der Halbjahreszahlen rund 1,6 % auf 40,65 Euro. Die Zahlen werden von Händlern als "nicht gut" eingeschätzt. Software AG legen rund 4,4 % auf 79,80 Euro zu. Die Analysten von Goldmann Sachs hatten die Bewertung der Aktie mit dem Anlagevotum "Market Outperformer" aufgenommen. BHW brechen rund fünf Prozent auf 29,85 Euro ein. Die DHV-Aktionärsvereinigung hatte einen Gegenantrag zur Hauptversammlung angekündigt und mit Unregelmäigkeiten beim Börsengang begründet.

Der Rentenmarkt tendiert zum Mittag etwas leichter. Der Future auf den S&P-Index notiert unverändert, der Future auf den Nasdaq-Index gewinnt 0,2 %. Für die Feinunze Gold wurden am Vormittag zum Fixing in London 280,65 $ bezahlt.

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