Archiv Barcelona enteilt der Konkurrenz

Der FC Barcelona enteilt der Konkurrenz in der spanischen Meisterschaft. Mit einem 3:0 (2:0)-Erfolg über CA Osasuna baute der Tabellenführer der Primera División mit 22 Punkten seinen Vorsprung zum zweitplatzierten FC Sevilla (17) auf fünf Zähler aus.
FC Barcelona - CA Osasuna

Barcelona Oleguer (r) kämpft mit Webo von Atletico Osasuna um den Ball.

dpa MADRID. Der FC Barcelona enteilt der Konkurrenz in der spanischen Meisterschaft. Mit einem 3:0 (2:0)-Erfolg über CA Osasuna baute der Tabellenführer der Primera División mit 22 Punkten seinen Vorsprung zum zweitplatzierten FC Sevilla (17) auf fünf Zähler aus.

"Die Liga trägt die Barça-Farben blau und rot", jubelte das in Barcelona erscheinende Fachblatt "Sport". Die Madrider Sportzeitung "Marca" musste anerkennen: "Da kann man nur den Hut ziehen." Der Titelverteidiger FC Valencia (14) liegt nach seiner 0:1-Niederlage bei Rekordmeister Real Madrid (13) bereits acht Punkte zurück.

Der Kameruner Samuel Etoo steuerte zwei Treffer zum 3:0-Sieg der Katalanen bei, das dritte Tor schoss der Brasilianer Ronaldinho. Etoo setzte sich an die Spitze der spanischen Torschützenliste. Ironie des Schicksals: Der Torjäger war bis zum Sommer vertraglich an Real gebunden gewesen, dort aber verschmäht worden. Nun erzielte er mit sieben Toren einen Treffer mehr als alle Real-Stürmer um Ronaldo & Co. zusammen.

Der FC Barcelona, seit fünf Jahren ohne Titel, erwischte den besten Saisonstart seiner 105-jährigen Vereinsgeschichte und ist als einziger Club in der Primera División noch ungeschlagen. Die Katalanen haben mit einem Torverhältnis von 17:3 nicht nur den besten Angriff, sondern auch die beste Verteidigung.

Dagegen wurde der Höhenflug des - ebenfalls in blau-rot spielenden - Teams UD Levante von Trainer Bernd Schuster jäh gestoppt. Der Aufsteiger bezog beim 0:2 (0:0) gegen Espanyol Barcelona seine erste Heimniederlage und fiel auf den 6. Rang zurück. "Da haben sie uns die Flügel gestutzt", erkannte Schuster nach der unerwarteten Schlappe: "Das Gute daran ist, dass ich nun das Gerede von einem Erreichen der Champions League nicht mehr hören muss."

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