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Barcelona intensiviert Werben um Ballack

München (dpa) - Der FC Barcelona wirbt nach wochenlangen Spekulationen nun doch intensiv um Michael Ballack und will dabei offenbar die Unzufriedenheit des Fußball-Nationalspielers beim FC Bayern München nutzen.

München (dpa) - Der FC Barcelona wirbt nach wochenlangen Spekulationen nun doch intensiv um Michael Ballack und will dabei offenbar die Unzufriedenheit des Fußball-Nationalspielers beim FC Bayern München nutzen.

«Wir sind wirklich an Ballack interessiert. Er ist ein starker und intelligenter Spieler», sagte der Sportdirektor des spanischen Erstligisten, Txiki Beguiristain, der Zeitung «Sport». Er will auch von Abwanderungsgedanken des Bayern-Profis erfahren haben. Auf der Club-Internetseite erklärte der Sportdirektor: «Wir wissen, dass er Bayern München verlassen will. Wenn das passiert, werden wir sicherstellen, dass wir mit seinem Club verhandeln.»

Sandro Rosell, der Vizepräsident des katalanischen Traditionsclubs, äußerte sich ähnlich. «Wir wissen um die Differenzen zwischen dem Spieler und seinem Verein. Wenn beide Seiten so weit auseinander sind, möchten wir über eine Verpflichtung sprechen und somit beiden Seiten helfen», wird er zitiert.

Die Zeitung «El Mundo Deportivo» berichtete, dass Barcelona dem Mittelfeldstar der Bayern ein Angebot unterbreiten wolle. Rosell habe daher bereits Kontakt zu Ballacks Berater Michael Becker aufgenommen, hieß es weiter. Angeblich soll der FC Bayern 20 Millionen Euro für den Nationalspieler verlangen. Dem Bericht zu Folge soll Barca-Präsident Joan Laporta demnächst persönlich mit der Bayern-Führung verhandeln.

Zuletzt hatte Ballack öffentlich mangelnde Rückendeckung der Vereinsspitze beklagt. Der neue Bayern-Trainer Felix Magath hatte sich aber für einen Verbleib des Mittelfeldspielers ausgesprochen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich zweideutig geäußert. «Wenn da ein Angebot kommt, befassen wir uns damit. Aber das muss schon in einer sicherlich adäquaten Höhe sein, bevor wir uns überhaupt damit befassen.» Um jeden Preis halten würden die Bayern den 27-Jährigen, dessen Vertrag bis 2006 läuft, aber offenbar nicht. Wenn ein Spieler nicht glücklich sei, «dann muss man immer darüber nachdenken», so Rummenigge. «Das gilt für jeden.»

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