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Barclays nimmt nach Juniper-Kauf Weg zur Nummer 1 in USA ins Visier

Nach dem Einstieg ins amerikanische Kreditkartengeschäft durch die Übernahme des Anbieters Juniper Financial fasst die britische Barclays Bank noch weitere Zukäufe ins Auge. Barclays sei mit dem Zukauf dem Ziel einen Schritt näher gekommen, das internationale Kreditkartengeschäft auf das Niveau des heimischen Marktes zu heben, sagte Vorstandschef Gary Hoffman am Mittwoch auf einer Telefonkonferenz.

dpa-afx LONDON. Nach dem Einstieg ins amerikanische Kreditkartengeschäft durch die Übernahme des Anbieters Juniper Financial fasst die britische Barclays Bank noch weitere Zukäufe ins Auge. Barclays sei mit dem Zukauf dem Ziel einen Schritt näher gekommen, das internationale Kreditkartengeschäft auf das Niveau des heimischen Marktes zu heben, sagte Vorstandschef Gary Hoffman am Mittwoch auf einer Telefonkonferenz.

Zuvor hatte Großbritanniens drittgrößte Bank mitgeteilt, für Juniper dem kanadischen Eigentümer Cibc-Bank 293 Mill. $ in bar zu zahlen. Die Übernahme werde bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein und bedürfe noch der Zustimmung der US-Kartellbehörden.

Die in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware ansässige Juniper Financial Corp. wurde erst im Jahr 2000 gegründet. Das Institut verfügt nach eigenen Angaben über Kundenforderungen in Höhe von 1,4 Mrd. $ und rund 700 000 Konten.

"Der Zukauf bietet den Eintritt in den größten Kreditkartenmarkt der Welt mit einem geringen Risiko", so Hoffman weiter. Das internationale Kreditkartengeschäft von Barclays würde sich mit dieser Transaktion nahezu verdoppeln. Potenzielle Übernahmeobjekte wollte er nicht benennen. Er schloss sogar den Weg an die Branchennummer 1 in den USA nicht aus.

Barclays-Finanzchef Naguib Kheraj teilte mit, dass in den kommenden zwei Jahren jeweils zwischen 70 und 100 Mill. britische Pfund in Juniper investiert werden sollen, vor allem in Marketingmaßnahmen. Danach sollte der Zukauf jährlich 150 Mill. $ zum Vorsteuerergebnis beisteuern.

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