Bargeld statt nur Aktien
Micron beendet Hynix-Unternehmensanalyse

Der US-Chiphersteller Micron Technology hat die vorläufige Unternehmensanalyse (Due Diligence) der angeschlagenen südkoreanischen Hynix Semiconductor abgeschlossen, bisher aber noch keine genauen Vorschläge für eine strategische Allianz mit Hynix gemacht. Der Vorsitzende des Restrukturierungsausschuss von Hynix, Shin Kookhwan, teilte am Montag mit, die Micron-Mitarbeiter hätten die vorläufige Analyse beendet und wollten Seoul am Dienstag verlassen.

dpa-afx/Reuters SEOUL. Die Aussicht auf eine Allianz oder möglicherweise eine Fusion der beiden zweit- und drittgrößten Chiphersteller der Welt hatte in der vergangenen Woche den Aktien der Branche weltweit Auftrieb gegeben. Lokalen Medien zufolge tendieren Micron und Hynix zu einer strategischen Allianz mittels eines Aktientauschs.

Zudem seien Produktionskürzungen im Gespräch. Hynix wollte die Berichte nicht kommentieren und teilte lediglich mit, binnen eines Monats werde über die Fortsetzung der Gespräche entschieden. Prinzipiell sollten keine Details der Verhandlungen bekannt gegeben werden. Vergangenen Donnerstag hatte ein ranghoher Hynix-Mitarbeiter erklärt, dass der Konzern Bargeld statt nur Aktien erhalten wolle.

Der US-Konzern ist einem Zeitungsbericht zufolge lediglich an der Übernahme der Kerngeschäfte des angeschlagenen südkoreanischen Chipherstellers interessiert. Micron habe ein Angebot zur Übernahme des Kerngeschäftes und eines Teiles der Schulden abgegeben, schreibt die südkoreanische Tageszeitung Hankook unter Berufung auf einen Finanzbeamten.

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