Barometer für Kfz-Industrie und -Gewerbe
Automechanika eröffnet

Mit der Eröffnung der internationalen Fachmesse Automechanika für Kfz-Handwerk und-Gewerbe ist seit Dienstag ein weiteres Stimmungsbarometer für die konjunkturschwache Automobilwirtschaft auf dem Markt.

ddp FRANKFURT. Fast zeitgleich mit der am Donnerstag endenden IAA Nutzfahrzeuge in Hannover zeigen bis Sonntag 4291 Aussteller aus 70 Ländern in Frankfurt am Main Trends und Innovationen bei Werkstattausrüstungen, Autoteilen und Kfz-Zubehör. Trotz der schwierigen Situation in der Automobilwirtschaft bedeutet dies einen neuen Ausstellerrekord für die alle zwei Jahre stattfindende Fachschau. Die Anbieterzahl ist um rund zehn Prozent im Vergleich zu 2000 gewachsen. Rund drei Viertel kommen aus dem Ausland.

Die Aussteller erwarten von der weltgrößten Branchenmesse für das Kfz-Gewerbe neue Investitionsimpulse. Hoffnungen richten sich vor allem auf die Neuausrichtung der Messe in Richtung Zulieferindustrie als erfolgversprechendes Wachstumssegment. Experten gehen davon aus, dass binnen zehn Jahren der Entwicklungsanteil der Zulieferindustrie am Automobil bis auf 50 Prozent wachsen kann.

Zum Messeauftakt wurden am Dienstagvormittag die Automechanika-Innovationspreise verliehen. Der Hauptpreis ging an das von Bosch in Kooperation mit Daimler-Chrysler entwickelte "Brake by wire"-System. Es leitet automatisch eine Notbremsung ein, falls der Fahrer nicht rechtzeitig bremsen kann.

Das deutsche Kfz-Gewerbe trotzt unterdessen mit Umsatzzuwächsen im Werkstatt- und Teilegeschäft der automobilen Absatzflaute. Für das Gesamtjahr werde ein positives Ergebnis erwartet, sagte der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Rolf Leuchtenberger, voraus. 2002 sei ein Umsatzplus von knapp drei Prozent auf 23,5 bis 23,8 Milliarden Euro realistisch, hob er kurz vor der Automechanika hervor.

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