Barry Diller soll Chef des neuen Unternehmens werden
Liberty will offenbar Kabelgeschäft von Vivendi

Die Liberty Media Corp, Englewood, will nach einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) Teile ihrer Kabelprogrammgeschäftes mit dem der Vivendi Universal SA, Paris, zusammenlegen.

vwd PARIS. Wie das Blatt in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, handelt es sich bisher noch um Vorgespräche. Diese könnten jedoch in der Folge eine Abspaltung des Vivendi-Unterhaltungsbereiches ermöglichen und Liberty die Mehrheit in der neuen Gesellschaft sichern.

Bei einer Fusion der Kabelprogrammsparten von Liberty Media und Vivendi Universal würde ein sehr großer Unterhaltungskonzern entstehen. Bestandteile wären unter anderem Universal Studios, Universal Music Group und USA Network sowie von Liberty Media die Kabelgesellschaften Starz und Encore sowie die Beteiligung an Discovery Communications. Barry Diller, Verwaltungsratsvorsitzender von der Film- Fernsehsparte von Vivendi dürfte das neue Unternehmen führen, Kabel-Pionier John Malone wäre Liberty der Hauptaktionär. Mit fast vier Prozent Anteil ist Liberty Media bereits jetzt einer der größten Anteilseigner von Vivendi Universal.

Diller wiederum hält vier Prozent an der E-Commerce-Tochter von Liberty, USA Interactive. Sollte die Transaktion tatsächlich stattfinden, wäre Liberty Media in der außergewöhnlichen Situation, maßgebliche Beteiligungen an Vivendi Universal Entertainment, News Corp Ltd, Sydney und AOL Time Warner Inc, Dulles, zu halten.

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