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Basf droht Kartellstrafe wegen Preisabsprachen im Vitamingeschäft

Der Chemiekonzern Basf muss offenbar erneut mit einer Kartellstrafe der Europäische Kommission wegen Preisabsprachen im Vitamingeschäft rechnen.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern Basf muss offenbar erneut mit einer Kartellstrafe der Europäische Kommission wegen Preisabsprachen im Vitamingeschäft rechnen. In dem aktuellen Fall gehe es um das Vitamin B-4 (Choline Chloride), das bei der Tierernährung eingesetzt werde, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Ludwigshafen und bestätigte damit entsprechende Presseberichte. Er stehe in Zusammenhang mit der EU-Strafe aus dem Jahr 2001 von 296,2 Mill. Euro und sei von dem früheren Verfahren abgetrennt worden.

Wegen des Vitaminkartells hatte die EU-Kommission gegen die Basf und sieben andere Chemieunternehmen insgesamt ein Bußgeld von 855,22 Mill. Euro verhängt. Der Sprecher betonte, die Basf habe dabei eng mit den Behörden zusammengearbeitet und alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Dem Unternehmen lägen keine Gründe vor, warum der Fall wegen möglicher Preisabsprachen bei dem Vitamin B-4 damals nicht mitbehandelt worden sei.

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