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Basf erweitert Kapazität ihrer MDI-Anlage in Antwerpen um 25 Prozent

Der Chemiekonzern Basf erweitert die Kapazität seiner weltweit größten MDI-Anlage in Antwerpen um 25 Prozent auf 450 000 Jahrestonnen. Die Erweiterung wird im zweiten Quartal 2005 abgeschlossen sein, teilte das im Dax gelistete Unternehmen am Freitag mit.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern Basf erweitert die Kapazität seiner weltweit größten MDI-Anlage in Antwerpen um 25 Prozent auf 450 000 Jahrestonnen. Die Erweiterung wird im zweiten Quartal 2005 abgeschlossen sein, teilte das im Dax gelistete Unternehmen am Freitag mit. Mit der neuen Kapazität werde die steigende Nachfrage nach MDI in Europa bedient. MDI ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyurethan-Kunststoffen.

"Der europäische sowie der globale Polyurethan-Markt entwickeln sich noch positiver als wir erwartet haben. Für die kommenden zehn Jahre gehen wir in Europa von einem jährlichen Wachstum von etwa fünf Prozent aus", sagte der Leiter der Regional Business Unit Polyurethane Europa, Reinhard Leppkes, bei der Basf laut Pressemitteilung. Entsprechend stark werde auch die Nachfrage nach MDI zunehmen. Bereits heute habe der europäische MDI-Markt inklusive des Mittleren Ostens und Afrikas eine Größe von 1,3 Mill. Tonnen erreicht. Die Kapazitätserweiterung auf 450 000 Tonnen ist laut Basf bereits der dritte Ausbau innerhalb kurzer Zeit.

"Angesichts der stark wachsenden Nachfrage leiten wir parallel zu der jetzt stattfindenden Erweiterung bereits Maßnahmen für einen weiteren Ausbau unserer Anlage in Antwerpen ein, so Leppkes.

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