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Basf lehnt Kommentar zu möglichem Gebot von Blackstone für Basell ab

Der Ludwigshafener Chemiekonzern Basf will ein mögliches gemeinsames Übernahmeangebot der beiden Investmentgesellschaften Blackstone und Apollo Management für das niederländische Chemie-Joint-Venture Basell von Basf und dem Ölkonzern Royal Dutch/Shell Group nicht kommentieren. "Zu Spekulationen nehmen wir grundsätzlich keine Stellung", sagte ein Basf-Sprecher am Freitag auf Anfrage. Bei Blackstone war zunächst niemand zu erreichen.

dpa-afx FRANKFURT. Der Ludwigshafener Chemiekonzern Basf will ein mögliches gemeinsames Übernahmeangebot der beiden Investmentgesellschaften Blackstone und Apollo Management für das niederländische Chemie-Joint-Venture Basell von Basf und dem Ölkonzern Royal Dutch/Shell Group nicht kommentieren. "Zu Spekulationen nehmen wir grundsätzlich keine Stellung", sagte ein Basf-Sprecher am Freitag auf Anfrage. Bei Blackstone war zunächst niemand zu erreichen.

Zuvor hatte die Fachzeitschrift "Daily Deal" von einem möglichen gemeinsamen Vorgehen der beiden Investmentfirmen berichtet. Die Bewertung von Basell könne nach Branchenkreisen zwischen drei und sechs Mrd. ? liegen, hieß es.

Das 2000 gegründete Gemeinschaftunternehmen Basell, das zu den führenden Herstellern von Polyolefinen gehört, ist jeweils zur Hälfte im Besitz von Shell und Basf. Basell mit Sitz im niederländischen Hoofddorp zählt weltweit 6 500 Mitarbeiter und kam 2003 auf einen Umsatz von sechs Mrd. ?. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag 2003 bei mehr als 300 Mill. ?.

Lösung BIS 2005

Beide hatten im Juli erklärt, sich bis zur ersten Hälfte 2005 von ihren Anteilen trennen zu wollen. Die Finanznachrichtenagentur dpa-AFX hatte Anfang August aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren, dass beide Unternehmen mit einem amerikanischen Finanzinvestor und einem russischen Energiekonzern über den Verkauf der Beteiligung verhandeln. Die Banken Credit Suisse First Boston (Csfb) und Lazard sollen die Anteilseigner bei der Beurteilung der Optionen beraten.

Die beiden Investmentgesellschaften Blackstone und Apollo gelten als erfahren im Umgang mit Transaktionen in der Chemiebranche. Blackstone hat dieses Jahr den Chemiekonzern Celanese für rund drei Mrd. ? übernommen. Im vergangenen Jahr hatten sich Blackstone und Apollo mit Goldman Sachs Capital Partners bei der rund vier Mrd. $ teuren Übernahme der Tochter Ondeo Nalco des französischen Versorgers Suez SA zusammengeschlossen.

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