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Basf lehnt Kommentar zu Spekulationen über Verhandlungen um Basell-Verkauf ab

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern Basf will Angaben aus Kreisen über Verhandlungen um Verkauf des Kunststoffzulieferers Basell nicht kommentieren. Eine Basf-Sprecherin war am Montag auf Anfrage nicht zu einer Stellungnahme bereit.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern Basf will Angaben aus Kreisen über Verhandlungen um Verkauf des Kunststoffzulieferers Basell nicht kommentieren. Eine Basf-Sprecherin war am Montag auf Anfrage nicht zu einer Stellungnahme bereit.

Kreisen zufolge verhandeln die Basf und der Ölkonzern Royal Dutch/Shell Group < She1.FSE > < ROY.FSE > mit einem amerikanischen Finanzinvestor und einem russischen Energiekonzern über den Verkauf des Kunststoffzulieferers Basell. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa-AFX aus verhandlungsnahen Kreisen. Ein Börsengang werde vor dem Hintergrund des derzeitigen Börsenumfeldes nicht mehr in Betracht gezogen, hieß es.

In den vergangenen Tagen hatten beide Unternehmen betont, sie hätten noch nicht entschieden, auf welche Art sie sich von dem Gemeinschaftsunternehmen trennen wollen. Basf und Shell halten je 50 % an Basell. In einem Zeitungsbericht wurde ein Unternehmenswert von sechs Mrd. ? genannt. Dies wollte die Quelle nicht bestätigen.

Die Beraterbanken von Basf und Shell, Credit Suisse First Boston (Csfb) < CSX.FSE > und die französische Investmentbank Lazard, sollen ein Angebot für Basell vorlegen, hieß es in den Kreisen. Es solle den Konzernen noch in diesem Monat zugestellt werden. Mit einem Verkauf könne Ende des Jahres bis Mitte kommenden Jahres gerechnet werden.

Die Basell mit Sitz im niederländischen Hoofddorp produziert Kunstoffvorprodukte, mit denen unter anderem Kunststoffverpackungen, Frischhaltefolien und Gartenmöbel hergestellt werden. Basell zählt weltweit 6 500 Mitarbeiter und kam 2003 auf einen Umsatz von sechs Mrd. ?.

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