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BASF leiht sich Milliardensumme über Internet-Portal

Der Chemiekonzern BASF hat sich innerhalb von sechs Wochen mehr als 1 Mrd. $ über das Internet geliehen. Der Konzern nutze seit Mitte Februar einen vollelektronischen Marktplatz im Internet für den Verkauf kurzfristiger Schuldverschreibungen, teilte BASF am Montag in Ludwigshafen mit.

Reuters LUDWIGSHAFEN. Über das US-Handelsportal "cpmarket.com" seien so genannte Commercial Papers (Geldmarktpapiere) für mehr als eine Milliarde Dollar verkauft worden. "Damit sind unsere Erwartungen an diesen elektronischen Marktplatz erheblich übertroffen worden", erklärte Klaus-Jürgen Böhm, der bei BASF für Geld- und Kapitalmärkte zuständig ist.

BASF ist nach eigenen Angaben eines der ersten deutschen Unternehmen an diesem US-Marktplatz. "Bei Außenständen von einer Milliarde Dollar sparen wir mit den On-Line-Transaktionen jährlich bis zu 500 000 $", erläuterte Böhm die Vorteile des Internet-Marktes. Auch in Zukunft wolle der Konzern Finanz-Transaktionen über das Internet abwickeln.

Erstmalig habe BASF sein Commercial-Papers-Programm 1999 aufgelegt, hieß es. Institutionelle Anleger könnten die Papiere ab 250 000 $ zeichnen.

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