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BASF übernimmt Zwischenprodukte-Anlagen in Belgien

Die BASF AG hat von dem italienischen Chemie-Unternehmen Sisas für 295,5 Mill. DM einen Standort zur Herstellung chemischer Zwischenprodukte in Belgien übernommen.

Reuters LUDWIGSHAFEN. Die Tochtergesellschaft BASF Antwerpen habe die Sisas-Anlagen in Feluy am Freitag erworben, teilte der Ludwigshafener Chemie- und Pharma-Konzern mit. Die Europäische Kommission müsse dem Erwerb noch zustimmen. Den Jahresumsatz der übernommenen Geschäfte nannte BASF auf Anfrage nicht.

Die Sisas-Fabriken in Feluy produzieren den Angaben zufolge unter anderem Phthalsäureanhydrid (PSA), ein Vorprodukt für Weichmacher und Polyesterharze, sowie Butandiol und davon abgeleitete Stoffe, die zur Herstellung vieler Kunststoffe und Speziallösemittel eingesetzt werden. Die jährliche Produktionskapazität umfasse 92 000 Tonnen PSA, 125 000 Tonnen Butandiol, dessen Derivate und die Vorstufe Maleinsäureanhydrid sowie 95 000 Tonnen Weichmacher.

In Belgien erzielte der BASF-Konzern 1999 mit Standorten in Antwerpen, Brüssel, Vilvoorde und Kuurne 110 Mrd. belgische Franc (5,3 Mrd. DM) Umsatz und damit etwa ein Zehntel seines weltweiten Gesamt-Umsatzes.

Mitte Dezember hatte BASF angekündigt, die Pharma-Sparte für 6,9 Mill. $ an die amerikanische Abbott Laboratories zu veräußern und den Erlös unter anderem für Zukäufe im Kerngeschäft Chemie zu verwenden.

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