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BASF will Aktien direkt an Anleger verkaufen

ddp/vwd FRANKFURT/M. Der Chemiekonzern BASF will künftig Aktien direkt an Anleger verkaufen. Die Gebühren seien dann bei BASF niedriger als bei einer Direktbank, kündigte BASF-Vizevorstandsvorsitzender Max Dietrich Kley in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe) an. Kley zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass sich der Aktienkurs der Ludwigshafener AG im Laufe des Jahres deutlich verbessern wird.

Kley betonte er, sei "aus drei Gründen zuversichtlich". Zum einem habe der Konzern den größten Teil der Portfoliobereinigung geschafft. Der zweite Grund sei eine "sehr attraktive Dividendenrendite, die sich auf den Kurs auswirken muss". Drittens wolle BASF das "Aktienrückkaufprogramm gezielt einsetzen, um unseren Eigenkapitalanteil an den Zielwert zwischen 35 und 40 % anzunähern".

Der Vizevorstandschef schloss nicht aus, daß BASF dem Beispiel von Siemens folgen und Unternehmensteile an die Börsen bringen könnte. "Wir werden diese Option sorgfältig prüfen, und wenn wir zu dem Ergebnis kommen, daß dieser Aufschluss von Reserven gegenüber der Öffentlichkeit dokumentiert werden kann, dann gehe ich davon aus, dass wir uns diesem Gedanken zuwenden", sagte er.

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