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Basf will China-Geschäft ausbauen - Zwei Milliarden Euro Investition bis 2005

Der weltgrößte Chemiekonzern Basf will sein Chinageschäft in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

dpa-afx BERLIN. Der weltgrößte Chemiekonzern Basf will sein Chinageschäft in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Der Konzern werde "von 2001 bis 2005 zwei Mrd. Euro - zusammen mit unseren Partnern sogar vier Mrd. Euro" investieren, sagte das für Asien zuständige Basf-Vorstandsmitglied Andreas Kreimeyer der "Berliner Zeitung" (Mittwochausgabe).

Grund für das Engagement sei vor allem das starke Wachstum auf dem chinesischen Markt: "China ist das Land, in dem der Verbrauch an Chemikalien am schnellsten wächst", so Kreimeyer. Dadurch könne sich das Land in wenigen Jahren "zum zweitgrößten Chemiemarkt der Welt entwickeln." Bis 2010 wolle die Basf "rund 20 Prozent des Umsatzes in Asien erwirtschaften, unser China-Geschäft wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten". In den nächsten Jahren werde der Konzern "neue Mitarbeiter einstellen, die den schnellen Ausbau unseres Geschäfts in China vorantreiben", kündigte Kreimeyer an. "Darüber hinaus haben wir viele Projektideen."

Das schnell wachsende Geschäft im Reich der Mitte sei zudem "gut für unsere Aktivitäten am Standort Ludwigshafen", betonte Kreimeyer. "Es eröffnet Absatzmöglichkeiten für Exportprodukte aus Deutschland und Europa." Die Basf exportiere bereits heute Güter im Wert von über 600 Mill. Euro aus Europa nach China. "Das stützt die Industrie hier in Europa und sichert Arbeitsplätze."

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