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Basf muss knapp 35 Millionen Euro Kartellstrafe zahlen

Die EU-Kommission hat den Chemiekonzern Basf  wegen unerlaubter Preisabsprachen im Vitamingeschäft mit einem Bußgeld von 34,97 Mill. Euro bestraft.

dpa-afx BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat den Chemiekonzern Basf wegen unerlaubter Preisabsprachen im Vitamingeschäft mit einem Bußgeld von 34,97 Mill. Euro bestraft. Wegen des Kartells beim Tierernährungs-Vitamin B-4 müssen die niederländische Akzo Nobel NV 20,99 Mill. Euro und die belgische UCB 10,38 Mill. Euro zahlen. Das entschied die Kommission am Donnerstag in Brüssel. Ein Basf-Sprecher bestätigte die Entscheidung. Der Ludwigshafener Chemiekonzern prüfe nun, ob Rechtsmittel gegen das Bußgeld eingelegt werden.

Gegen Basf war bereits vor vier Jahren eine EU-Kartellstrafe von 296,2 Mill. Euro verhängt worden. Insgesamt belief sich das Bußgeld aus Brüssel gegen die Basf und sieben andere Chemieunternehmen auf 855,22 Mill. Euro. Das war eine der höchsten Strafen der EU-Geschichte. Unternehmensabsprachen zum Schaden von Kunden und Verbrauchern sind in der EU streng verboten.

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