Basis ist PWC-Bericht
Schmidt Bank-Aufsichtsrat will ehemalige Geschäftsleitung verklagen

Der neue Aufsichtsrat der Hofer Schmidt Bank AG will ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung auf Schadenersatz verklagen. Den Managern werden Verstöße gegen das Kreditwesengesetz und gegen die kaufmännische Sorgfaltspflicht vorgeworfen.

HB/dpa HOF. Das sagte eine Schmidt Bank-Sprecherin am Dienstag und bestätigte damit entsprechende Berichte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Süddeutschen Zeitung".

Die Vorwürfe basierten auf einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (PWC). Die Sonderprüfung habe der Schmidt Bank-Aufsichtsrat in Auftrag gegeben, um die Ursachen für die finanzielle Schieflage der Bank herauszufinden.

Die 1828 gegründete Schmidt Bank GmbH & Co KGaA war Ende 2001 von einer Auffanggesellschaft vor dem Zusammenbruch gerettet worden. Zu dieser gehören neben der Bayerischen Landesbank die vier Großbanken Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und Hypovereinsbank. Seit August 2002 firmiert das Bankhaus als reine Aktiengesellschaft.

Unter den Beschuldigten befindet sich auch der langjährige und ehemals persönlich haftenden Gesellschafter Karl Gerhard Schmidt. Gegen ihn läuft - unabhängig von der geplanten Klage - bereits seit knapp einem Jahr bei der Staatsanwaltschaft in Hof ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung, Kapitalanlagebetrug und Konkursverschleppung.

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