Basketball Olympia
NBA-Cracks lassen Chinesen alt aussehen

Die spanischen Basketballer um Pau Gasol sind mit einem klaren 81:66-Sieg gegen Griechenland ins olympische Turnier gestartet. Die Hellenen sind nächster Gegner der DBB-Auswahl.

Die NBA-Stars aus den USA haben den ersten Schritt zum Ende ihrer achtjährigen Durststrecke getan. In ihrem Auftaktspiel beim olympischen Basketball-Turnier in Peking landete das Team um Superstar Kobe Bryant vor den Augen von US-Präsident George W. Bush einen ungefährdeten 101:70 (49:37)-Erfolg über Gastgeber China.

18 000 begeisterte Zuschauer in der ausverkauften, hochmodernen Olympia-Arena erlebten eine einseitige Partie, in der sich die Amerikaner nach 16 Minuten erstmals deutlicher absetzen konnten (35:29). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Olympia-Gastgeber mit Distanzwürfen im Spiel gehalten, doch die Trefferquote sank kontinuierlich.

Dagegen suchten die athletischen US-Boys den Weg unter den Korb und punkteten verstärkt aus dem Feld. Ein Yao Ming allein reichte den Chinesen am Ende nicht, um die Ausnahme-Basketballer aus der NBA auf Dauer aufzuhalten.

Wade und James beste Werfer

Beste Werfer der USA waren Dwyane Wade mit 19 und Lebron James mit 18 Punkten. Für China erzielten Yao Ming 13 und Zhu Fangyu elf Zähler.

Zuvor hatte Weltmeister Spanien in seinem Auftaktspiel in der USA-Gruppe seine Ambitionen auf eine Medaille mit einem souveränen 81:66-Sieg in der Neuauflage des WM-Endspiels von 2006 in Japan gegen Griechenland eindrucksvoll unterstrichen. "Das war schon sehr gut für den Anfang. Wir haben sehr aggressiv gespielt und viele Ballverluste provoziert", meinte NBA-Profi Pau Gasol von den Los Angeles Lakers.

Deutschland hatte mit einem überragenden Dirk Nowitzki (24 Punkte) und Chris Kaman (23 Punkte) mit 95:66 gegen Afrikameister Angola gewonnen, während in der Gruppe B Europameister Russland einen 71:49-Erfolg über den Iran feierte. Für einen der Höhepunkte des ersten Spieltages sorgte der 79:75-Sieg des EM-Dritten Litauen über das mit fünf NBA-Profis angetretene Argentinien, Goldmedaillen-Gewinner von 2004 in Athen. Zuvor hatte Kroatien die Australier ohne Mühe mit 97:82 besiegt.

© SID

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