Basler Fastnacht beginnt
Karnevalisten bitten zum „Morgenstraich"

Pünktlich um vier Uhr am Montagmorgen hat in Basel die Fasnacht begonnen. Eine Woche nach Rosenmontag startete der traditionelle "Morgenstraich". Weit über 100 000 Menschen, unter ihnen viele Touristen, waren trotz der frühen Stunde auf den Beinen, um den Tausenden von Pfeifern und Trommlern zuzujubeln.

HB/dpa GENF. Die Basler "Fasnacht" ist der größte Volksbrauch in der Schweiz. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Mir gseen duure" (Wir haben den Durchblick).

Um vier Uhr ging in der ganzen Stadt das Licht aus. Die Straßen der Innenstadt wurden nur noch durch die Fasnachtslaternen erhellt als es hieß: "Morgestraich - vorwärts marsch!" So begann die dreitägige Basler Fasnacht auf trockener Straße, unter einem klaren Himmel und bei einer Temperatur von drei Grad Celsius. Die Gaststätten sind zum Teil bis Donnerstag durchgehend geöffnet. Die Basler hielten nach der Reformation von 1529 an ihrer Fasnacht fest und feiern anders als ihre katholischen Nachbarn eine Woche zeitversetzt. Erstmals wurden 1834 in der Innenstadt alle Lichter gelöscht. In den Gaststätten werden zu den frühen Morgenstunden unter anderem die traditionelle Mehlsuppe und Zwiebelkuchen gegessen.

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