Bau eines Therapiezentrums
Jenoptik erhält Auftrag über 80 Mill. Euro

Der ostdeutsche Technologiekonzern Jenoptik hat einen Auftrag über rund 80 Mill. Euro zum Bau eines medizintechnischen Therapiezentrums in München erhalten.

Reuters JENA. Der Auftrag für die Jenoptik-Tochter M+W Zander Facility Engineering GmbH wurde von der ProHealth AG erteilt, der Initiatorin des Zentrums, wie Jenoptik am Donnerstag bekannt gab. M+W Zander Facility Engineering solle als Generalunternehmer das Therapiezentrum zur Behandlung von Tumorerkrankungen 2004 schlüsselfertig übergeben. Das Zentrum entstehe unter dem Namen "Rinecker Proton Therapy Center" (RPTC) in München.

Hinter dem Projekt in der bayerischen Hauptstadt steht nach Angaben von Jenoptik der Chirurg Hans Rinecker. Die Finanzierung des Zentrums sei im Wesentlichen von einem Bankenkonsortium der HypoVereinsbank und der Westdeutschen Landesbank übernommen worden.

Jenoptik hatte 2001 ein Rekordjahr verbucht. Der Konzernumsatz dürfte mehr als 25 % über dem vorjährigen Wert von 1,57 Mrd. Euro liegen und damit die Marke von zwei Mrd. Euro übertreffen, hatte das Unternehmen jüngst mitgeteilt. Der Überschuss sollte sogar um rund 30 % über dem bereinigten Vorjahreswert liegen. Für 2002 peilt Jenoptik Umsatz- und Gewinnzahlen auf der Höhe des Vorjahres an.

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