Bau von Langstrecken möglich
Thyssen-Krupp hofft auf weitere Transrapid-Geschäfte

Der deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp setzt laut Pressebericht nach dem Bau des Transrapid in Schanghai auf weitere Milliardengeschäfte mit der Magnetschwebebahn.

dpa MÜNCHEN. "China ist der größte Zukunftsmarkt für die Transrapid-Technologie", sagte Vorstandsmitglied Eckhard Rohkamm dem Nachrichtenmagazin "Focus". Bewähre sich die Kurzstrecke bei Schanghai, sei der Bau von Langstrecken möglich. "Trassenverlängerungen von Schanghai nach Hangzhou mit etwa 200 Kilometern sowie rund 300 Kilometer nach Nanjing sind im Gespräch."

Dazu zähle auch die 1 300 Kilometer lange Verbindung Peking-Schanghai. Rohkamm kündigte auch eine mögliche Produktion des Transrapid von China an: "Kommen die Chinesen mit größeren Anschlussaufträgen, dann werden wir mit chinesischen Partnern in Joint Ventures auch Hochtechnologie-Anteile in China fertigen."

Weitere Projekte seien in den USA mit den Transrapid-Strecken Washington-Baltimore und Pittsburgh-Flughafen möglich. Auch die Niederlande hätten großes Interesse an einer Verbindung Amsterdam-Hamburg.

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