Bau von Regionaljets wird aufgegeben - 1669 Jobs fallen weg
BAe Systems bekommt Luftfahrtkrise zu spüren

Auch der britische Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAe Systems leidet unter der weltweiten Luftfahrtkrise. Die Bedingungen in der Zivilluftfahrt hätten sich seit den Anschlägen vom 11. September deutlich verändert, erklärte das Unternehmen am Dienstag in London.

afp LONDON. BAe Systems werde sich deshalb aus der Produktion von Regionaljets zurückzuziehen. Hier hätten sich die Marktaussichten besonders "stark verschlechtert". Durch den Rückzug fallen 1669 Arbeitsplätze bei BAe Systems weg, der Großteil davon im Werk Woodford bei Manchester.

Insgesamt würden für 2002 die Gewinnerwartungen für die Sparte Zivilflugzeuge "bedeutend" nach unten korrigiert, erklärte das Unternehmen. Beim Flugzeugbauer Airbus, an dem BAe Systems 20 Prozent hält, seien die vorgesehenen Auslieferungen im kommenden Jahr von ursprünglich 320 auf 300 zurückgegangen.

Der Verteidigungsbereich entwickele sich dagegen weiter gut, betonte der britische Konzern. Dort macht BAe Systems rund 70 Prozent seiner Umsätze und 77 Prozent seines Betriebsgewinns. BAe Systems ließ die Aussichten für das laufende Jahr unverändert.

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